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CHRONIK DER SCHULE |
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Die Gebäude
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Als die Schule Windmühlenweg Ostern 1954 gegründet wurde, gab es noch gar kein Schulgebäude, so dass die Klassen zunächst in der Schule Röbbek bleiben mussten. Die Situation am Einschulungstag beschreibt der erste Rektor, Herr Nicolaysen, in der Chronik:
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"Am 14. Oktober 1954 zog die Schule Windmühlenweg in die von der Baubehörde Hamburg übernommenen 4 Pavillons unter Mitwirkung des Polizeimusikkorps Hamburg ein. In 7 Räumen wurden im Schichtunterricht 9 Klassen unterrichtet, während der 8. Klassenraum als Leiter- und Lehrerzimmer, als Hausmeister-, Elternsprech- und Sammlungszimmer gebraucht wurde."
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Danach wurde zügig weiter gebaut. Am 23.3.1957 konnte der Verwaltungstrakt mit Lehrküche, sowie der Musikraum und die Hausmeisterwohnung bezogen werden. Erst 4 1/2 Jahre später (am 31.10.1961) bekam die Schule den Kreuzbau, in dem alle 10 Klassen unterrichtet wurden. Sportunterricht in der eigenen Turnhalle war erst seit 1966 möglich. Als letzter Bauabschnitt für längere Zeit wurde der Fachraumtrakt am 25.4.1968 fertig gestellt. 1988 wurde in den Pavillons eine Asbestbelastung festgestellt, so dass diese "Gründungsgebäude" unserer Schule stillgelegt werden mussten. Als 1991 das Kindertagesheim auf unserem Gelände gebaut wurde, konnten die Pavillons entfernt werden. Das letzte Gebäude, das 2003 von zwei Klassen bezogen werden konnte, war wieder ein Pavillon. Er steht an der gleichen Stelle wie die ersten und wurde nötig, weil die Anzahl der Klassen in der Vor- und Grundschule auf 17 gestiegen war.
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Die Mitarbeiter
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In ihrer 50-jährigen Geschichte hatte die Schule Windmühlenweg vier Schulleiter:
1954 - 1963 Herr Nocolaysen 1963 - 1968 Herr Knöpfel 1968 - 1988 Herr Genehr seit 1988 Herr Sonnenberg
Als stellvertretende Schulleiterinnen und Schulleiter waren tätig:
1954 - 1962 Frau Winkler 1962 - 1968 Herr Genehr 1968 - 1975 Frau Dressel 1975 - 1982 Herr Pietsch 1982 - 1988 Herr Sonnenberg 1988 - 2011 Frau David seit 2011 Frau Braukmann
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Besonders wenig Wechsel gab es im Schulbüro und bei den Hausmeistern. Bis 1970 war Frau Lueder Schulsekretärin, danach übernahm Frau Kowalke bis 1997 diese Tätigkeit. Seit dieser Zeit leitet Frau Kraft das Schulbüro und ist erste Ansprechpartnerin für alle Anliegen von Kindern und Eltern. Der erste Hausmeister Herr Groth, war bis 1984 für unsere Schule tätig. Sein Nachfolger wurde Herr Schwartau, der bis 1993 an der Schule arbeitete. Danach folgten 2 ½ Jahre, in denen die Stelle nur mit Hilfskräften besetzt werden konnte, bis Herr Wehrmann 1995 als Hausmeister eingestellt wurde. Zum ersten Lehrerkollegium gehörten neun Lehrerinnen, die jeweils eine der neun Klassen führten. Erinnert sich noch jemand an die Namen aus unserer Chronik? Heute gehören dem Kollegium 25 Lehrerinnen und Lehrer, sowie 3 Sozialpädagoginnen an. 21 von ihnen arbeiten als Teilzeitkräfte.
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Die Schülerinnen und Schüler
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Zum Start im Jahre 1954 wurden in den neun Klassen 355 Kinder unterrichtet. Das bedeutet, dass die Klassenfrequenz zu der Zeit im Durchschnitt kurz unter 40 lag. Danach wuchs die Schülerzahl zügig an, bis im Schuljahr 1970/71 in 22 Klassen 726 Schülerinnen und Schüler unterrichtet wurden. Durch den Abbau der Oberstufe und den allgemeinen Rückgang sanken diese Zahlen stetig bis auf 239 Kinder im Schuljahr 1989/90. Heute sind wir eine recht große Grundschule mit zwei Vorschulklassen und insgesamt 420 Schülern. Zwischenzeitlich besuchten viele Kinder aus dem Ausland unsere Schule. Größtenteils wohnten sie in dem Pavillondorf am Hemmingstedter Weg und fühlten sich in unserer Schulgemeinschaft wohl, weil viele ihnen dabei halfen schnell die deutsche Sprache zu erlernen. Dazu wurden Kinder der Jahrgangsstufen drei und vier in einer Übergangs-, Auffang- oder Vorbereitungsklasse unterrichtet. Von diesem Teil unserer Schulgeschichte müssen wir im Jubiläumsjahr ganz Abschied nehmen, weil das Pavillondorf zum 30. 6. 2004 endgültig geschlossen wird. Am Ende einer Chronik über 50 Jahre Schulgeschichte richtet sich der Blick zwangsläufig in die Zukunft und es drängen sich einige Fragen auf:
Wie wird sich die Zusammensetzung unserer Schülerschaft wohl bis zum nächsten Jubiläum entwickeln? Werden unsere Gebäude die Zeit bis dahin überstehen? In welchem Umfang werden wir etwas dafür tun dürfen? Ist vielleicht sogar träumen erlaubt (von einer Pausenhalle, einer Aula und anderen wichtigen Verbesserungen)?
Bei allen offenen Fragen bleibt sicher der ganz konkrete Wunsch, dass alle Kinder unserer Schule eine fröhliche Grundschulzeit erleben und eine gute Vorbereitung auf ihren weiteren Weg bekommen. Diese Zielsetzung hat die mehr als 50-jährige Arbeit unserer Schule geprägt. Ihr fühlen wir uns auch in Zukunft verpflichtet.
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